Infra(e)rotisches
- so eigenartig der Name der Ausstellung, so geheimnisvoll die Wirkung der Landschaftsfotos.
Der Fotograf D. Zille nutzt hier die Tatsache, daß die in der digitalen Bildaufzeichnung eingesetzten elektronischen Sensoren weit mehr langwellige Strahlen "sehen" können als das menschliche Auge. Neben der weitgehenden monochromen Darstellung fällt die ungewöhnlich helle Abbildung von Gras und Blättern auf.
Ein manchmal Anfang April genährter Mythos, daß man mit der Infrarotfotografie durch die Kleidung den nackten Körper von Menschen abbilden könnte, soll hier nicht aufgegriffen werden, auch wenn auf jedem der Fotos ein Akt mehr oder weniger deutlich sichtbar ist. Allerdings behauptet der Autor, diese am Ort seiner Aufnahmen vorgefunden zu haben. Ob das der Realität entspricht oder der Phantasie von Zille entspringt, mögen Sie selber entscheiden...
Februar / März 2009 - eine Ausstellung im Weinkabinett Daniel Wiggert, Großenhainer Straße 125, 01127 Dresden
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